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  • schroederlilly782

Verschwinden

Aktualisiert: 1. Apr. 2023

Verschwinden


Ich hocke im Wald und gucke auf die weißen Blätter,

Erinnere mich daran - früher war die Natur immer mein Retter,

Ich empfinde Nostalgie in der Kälte,

Was war es noch, was ich mir immer vorstellte?


Als ich klein war und voller Fantasie,

Als ich in den Wald guckte und wusste es gibt Magie,

Ich tanzte in meinem Herzen,

Ich wusste von keinem schmerzen,

Es waren Taten die mich gewisse Dinge lehrten,

Doch die Zeit ist vorbei und ich lernte sie zu ernten.


Ich hocke über den Boden und starre auf ihn,

Nichts ist mehr so wie es einst mal schien,

Umgeben von den erfrorenen Blättern, langen Ästen, den unendlich langen Blick nach oben zum Himmel zwischen den Buchen,

Wo ist alles hin? Ich will es noch einmal versuchen -

Doch Sehnsüchte und eine Vergangenheit kann man sich nicht buchen,

Ich hocke da und will die Zeit verfluchen.


Ich starre auf die keinen Schneeflocken,

Ich denke nach und mein Atem kommt ins Stocken,

Auf meiner warmen Backe fließt was warmes runter,

Sie trifft das Blatt darunter.


Mir ist nicht mehr kalt,

Ich stelle mir vor ich falle nach vorne und sinke in diese Erde da vor mir,

Hinab und weg und ein ganz anderes Geräusch auf einmal hier,

Als würden die Wurzeln buddeln und knacken,

Als würdest du eine Wahrheit auspacken.


Ich sehe die dunkelste Dunkelheit und dann die Hand,

Sie zieht mich zu sich und weg aus dem Sand.

Eine andere Welt, vielleicht das selbe Land,

Bekannt, denn es ist der Traum in dem ich hier schon einmal stand,

Ich gehe mit offenen Augen den Weg entlang,

Verschlinge meine Finger in deine Hand.


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